Gar nicht so lange ist es her, da sahnte Amy Winehouse sage und schreibe 5 Grammys am Stück ab. Zu diesem Zeitpunkt konnte die Sängerin der Verleihung der Preise allerdings schon nicht mehr beiwohnen. Grund war ein Drogendelikt in Norwegen. Deswegen hatten die US-Behörden Amy Winehouse nicht ins Land gelassen. So musste die Britin der Zeremonie via Satellit zugeschalten werden. Sie freute sich sichtlich über die Preise, der genaue Beobachter merkte aber schon, dass die Sängerin wohl schon vor der Verleihung ein bisschen zu tief ins Glas geschaut hatte. Das war man seitdem von Amy Winehouse gewohnt. Nach zwei extrem erfolgreichen Alben kam nur noch heiße Luft. Schlechte Schlagzeilen, Drogen- und Alkoholexzesse und die Posse mit ihrem Noch- und demächst Wieder-Gatte Blake. Seit der Grammy-Verleihung hat Amy Winehouse keine Musik mehr gemacht und verlor sogar den Auftrag für den Titelsong des letzten James-Bond-Films. So tragisch ist ihre Geschichte, der Aufstieg war steil, der Sturz umso tiefer. Ein klassisch negatives Beispiel eine verkorkste Karriere.